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Anstöße für die digitale Zukunft der ländlichen Räume

Stehen die ländlichen Räume vor der Gefahr, langfristig zu digitalen Resträumen zu werden? Wo liegen die Potenziale? Nur einige der Fragen, mit denen sich die Gäste am 25. Januar im Rahmen des „10. Zukunftsforums Ländliche Entwicklung“ in Berlin anhand der „Bilder vom digitalen Übermorgen“ angeregt befassten.

Im Vorfeld hat der Geschäftsbereich AHA dialog/plattform ländliche Räume in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut (Bereich CeRRI) verschiedenste Alltagsexperten und engagierte Vorausdenker aus den ländlichen Räumen zusammengebracht. In moderierten Denk- und Kreativräumen haben sie Bilder der digitalen Zukunft erschaffen. Wie kann das Jahr 2037 aussehen?

Drei dieser Visionen wurden im Rahmen des Zukunftsforums im City Cube Berlin vorgestellt. Die Modelle „Dynamische Sphären“, „Die vernetzte x-te Dimension“ und „Das Ministerium für endogene Potenziale“ ließen die Besucher staunen, nachfragen und diskutieren.

Fachlich eingeordnet wurden die Impulse von Michael Lobeck von der Universität Bonn, Fachbereich Geografie, Dr. Stefan Humer, Bereich Internetsoziologie der Hochschule Fresenius, Berlin, und dem Berliner Architekten Max Schwitalla.

Die Modelle rückten die Stärken des ländlichen Raumes in den Fokus und stellten unter anderem die Fragen: Wird es die Konkurrenz Stadt und Land in der digitalen Zukunft überhaupt noch geben? Werden Grenzen in Zukunft noch durch ein Ortsschild angezeigt, oder vielmehr durch die Grenzen des digitalen Netzwerks? Wie wäre es, Daten gemeinschaftlich zu generieren und gemeinschaftlich zu entscheiden, wer Zugriff auf welche Daten hat? Konstruktive Datenhoheit und -nutzung als Modell, um die Region in der digitalen Welt zu stärken.

Eine klare Botschaft der „Bilder vom digitalen Übermorgen“: Kreativ, offen, außerhalb von Schubladen und hinderlichen Rahmenbedingungen oder Zuständigkeiten und von den Menschen in den ländlichen Räumen aus denken und handeln – so entfalten die ländlichen Räume ihr ausgeprägtes Gestaltungspotenzial und ihre endogenen Kräfte.

Wie es weitergeht? Wir halten Sie auf dem Laufenden! Marika Puskeppeleit (m.puskeppeleit@andreas-hermes-akademie.de; 030 31904-247) freut sich auf Ihre Fragen und Anregungen.

Ansprechpartnerin
Marika Puskeppeleit
Geschäftsleiterin
AHA plattform ländliche Räume
Telefon: 030 31 90 42 47
Mobil: 0151-12698576
m.puskeppeleit@andreas-hermes-akademie.de

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